Archiv der Kategorie: Allgemein

Keramik des Altertums

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Studiensaal – Neues Museum Berlin -Vor-u.Frühgeschichte

 

Geschichte der Keramik

Die Entwicklung der Keramik verlief parallel zur Entwicklung der Zivilisation. Wenn eine Zivilisation sich soweit entwickelt und beginnt sesshaft zu werden, um mit Landwirtschaft und Tieraufzucht zu beginnen, wird Keramik eine Notwendigkeit, um die Produkte zu lagern. Die wenigen Gefäße wurden in Handaufbau und offenem Grubenbrand hergestellt. Es war eine ideale Technik, denn es dauerte nicht lange und erforderte nicht viel Übung um es zu erlernen. Erst wenn eine Zivilisation eine kritische Bevölkerungsgröße erreicht hat, kommt es im Allgemeinen bei der Herstellung von Nahrung, Kleidung, Geschirr und anderen Aufgaben zu einer Spezialisierung im Interesse erhöhter Effizienz. Hier haben sich die Töpfer der Scheibe und dem Ofen zugewandt. Diese Werkzeuge vereinfachen die relativ schnelle und effiziente Herstellung haltbarer Ware. Erfordern jedoch eine lange Lehrzeit und viel Fachwissen.

Überall auf der Welt wo es Tonvorkommen gibt, wird seine Nützlichkeit immer dann entdeckt, wenn die menschliche Kultur die entsprechende Entwicklungsstufe erreicht hat.

Natürlich war noch nicht die Glasur entdeckt. Unglasierte Keramik war in der gesamten Geschichte fast immer der Standard und in vielen Teilen der Welt stellen traditionelle Töpfer weiterhin unglasierte Keramik her. Weil Glasuren relativ hohe Temperaturen erfordern, müssen sie in einem Ofen gebrannt werden, so dass die Keramik von landwirtschaftlichen oder bevölkerungsarmen Gesellschaften auch heute noch eher unglasiert ist. Die früheste Keramik in allen Regionen ist immer von Hand aufgebaut, und das Dekor  in den erdigen Farben von Tonengoben und Metalloxiden ausgeführt.

Das Polieren – das Glätten eines Gefäßes durch Reiben der Oberfläche mit einem glatten Gegenstand (heut mit einem Halbedelstein). Ein poliertes Gefäß ist weniger porös und daher besser für das Aufbewahren von Nahrung und Wasser geeignet. Eine polierte Oberfläche ist zudem attraktiv, fühlt sich sinnlich an und bietet einen glatten Untergrund für aufbemalte Dekore. Daher überrascht es kaum, dass überall auf der Welt polierte Keramik entsteht und dass die archäologischen Überreste vieler Zivilisationen uns vertraut erscheinen, wie z. B. die antike Keramik aus China oder der Mittelmeerregion (Ägypten, Mesopotamien, Griechenland) scheint in Form und Dekor fast stärker mit der Keramik der amerikanischen und afrikanischen Ureinwohner verwandt zu sein, also der mit der heutigen Keramik aus diesen Regionen. (Quelle: Sumi von Dassow)

Ein Beispiel archäologischer Funde aus dem Mittelmeerraum sowie Asiens – in der Sammlung im Neuen Museum Berlin – entdeckt auf meiner Berlinreise 2014:

Quelle:  http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/neues-museum/ueber-die-sammlungen.html

 

Ein weiteres Beispiel aus Nordamerika – Redpath Museum/Mc Gill University Montreal – Canada – entdeckt in 2009 auf meiner Reise durch Canada:

Die Sammlung World-Cultures enthält 17.000 archäologische und ethnologische Artefakte aus der ganzen Welt, außer der nordamerikanischen Ureinwohner, diese wurden im McCord Museum untergebracht.

Quelle: https://www.mcgill.ca/redpath/collections/ethnology/

 

Ein Beispiel der Frühgeschichte wie die Ureinwohner auf Gran Canaria – Ein Leben in Höhlen – entdeckt auf meiner Reise auf Gran Canaria 2008:

Missgeschicke – Sonderausstellung im Keramikmuseum in Staufen i.Br.

Sonderausstellung im Keramikmuseum in Staufen i.Br.

“ Missgeschicke “  – Produktionsfehler und Ihre Ursachen „

vom 12.02. 2016  – 30.11. 2016

Miteinander verbackene und in sich zusammengesunkene Gefäße, Risse, verlaufene Glasur, Blasen und Löcher – dies sind nur einige der möglichen Produktionsfehler bei Keramik. Die Ausstellung zeigt historische sowie zeitgenössische Beispiele so genannter Fehlbrände und erläutert deren Ursachen.
Töpfer und auch Manufakturen haben über viele Jahrhunderte auf der Basis von Erfahrungswerten gearbeitet. Immer wieder gab es hohe Ausschussquoten. Dies änderte sich erst durch die Entwicklung der keramischen Wissenschaften gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Doch auch heute noch, im Zeitalter hochempfindlicher Messgeräte, reinster Rohstoffe und wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse bleiben Überraschungen bei der Herstellung von Keramik nicht aus. Wie die präsentierten Beispiele zeigen, haben Fehlbrände jedoch häufig auch ihren eigenen ästhetischen Reiz. Zudem entwickelten sich aus zufällig entstandenen Fehlern immer wieder neue Dekore und Verarbeitungsformen.

Die Ausstellung wird vom Hetjens-Museum – Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf übernommen und im Keramikmuseum Staufen um einige regionale Exponate ergänzt.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 12. Februar, um 18 Uhr

Es sprechen:

Prof. Dr. Eckart Köhne

Direktor des Badischen Landesmuseums und des Keramikmuseums Staufen

Michael Benitz
Bürgermeister der Stadt Staufen i. Br.

Dr. Sally Schöne
Museum August Kestner, Hannover
Kuratorin der Ausstellung „Missgeschicke“ im Hetjens-Museum Düsseldorf

Information & Kontakt

Keramikmuseum Staufen
Wettelbrunnerstraße 3
79219 Staufen im Breisgau
Tel.: 07633 6721
keramikmuseum-staufen@t-online.de

Öffnungszeiten

Mi – Sa 14 – 17 Uhr
So 11 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene 2,50 €
Familienkarte 4 €
Ermäßigt 1,50 €

 

Quelle: http://www.landesmuseum.de/website/Deutsch/Sonderausstellungen/Vorschau/Missgeschicke.htm

 

Alberto Giacometti

Alberto Giacometti (1901 – 1966)

Surrealistische Skulpturen

bereits Ende der 20er Jahre entstehen erste surrealistische Skulpturen. Mitte der 30er Jahre löst er sich wieder vom Surrealismus. Das Jahrzehnt bis 1945 ist geprägt von der Suche nach neuer Gestaltung des Verhältnisses von Figur und Raum, die auch durch die Freundschaft mit Picasso und Jean-Paul Sartre geprägt ist. 1950 findet die erste Retrospektive in Basel statt. Vom dortigen Kunstmuseum werden erstmals Werke Giacomettis für eine öffentliche Kunstsammlung erworben. Danach erhält er viele Preise und die Ehrendoktorwürde der Universität Berlin (1965).

Quelle: http://www.fondationbeyeler.ch/sammlung/alberto-giacometti

Heute sind viele seiner Werke in der Fondation Beyeler in Basel ausgestellt sowie im Modern Museum of Art in New York.

Für mich sind seine Werke Vorbild und Inspiration.

New York 2006 MoMa A.Giacometti 123

Kunststiftung Erich Hauser – Künstler aus unserer Region (Rottweil)

Ausstellung Erich Hauser – im 2Raum des Museum ART.PLUS

in Donaueschingen – noch geöffnet bis 17.01.2016

 

Ausstellung Erich Hauser
4.10.2015 – 17.01.2016 im 2-Raum des Museum Art.Plus Donaueschingen, Museumsweg 1/Ecke Josefstraße

Der Bildhauer Erich Hauser ist am 28. März 2004 im Alter von 73 Jahren auf seinem Anwesen in Rottweil am Neckar gestorben. Aus einfachen Verhältnissen auf der Schwäbischen Alb stammend, hat er sich nach einer Lehre als Stahlgraveur die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten als Bildhauer weitgehend autodidaktisch angeeignet.

Der Durchbruch zur öffentlichen Anerkennung gelang ihm in den sechziger Jahren, als er mit abstrakten Plastiken, die von einem rauen expressiven Duktus einer »enthusiastischen Produktion« (Heinz Fuchs) gezeichnet waren, rasch zum führenden deutschen Stahlbildhauer seiner Generation aufstieg. 1963 mit dem Kunstpreis Junger Westen ausgezeichnet, nahm er an der documenta 3 und 4 teil und erlangte 1969 mit dem Gewinn des Großen Preises der Biennale von São Paulo höchste internationale Anerkennung. Im folgenden Jahr wurde er in die Berliner Akademie der Künste gewählt, der er als aktives Mitglied bis an die Schwelle seines letzten Lebensjahrzehnts verbunden blieb.

1996 wurde die Kunststiftung Erich Hauser gegründet. Sein Lebenswerk der Allgemeinheit zu bewahren, der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, junge Bildhauerinnen und Bildhauer zu fördern und im Rahmen von Symposien und Ausstellungen die Diskussion über den Werkbegriff in der Bildhauerei lebendig zu halten, veranlassten Erich Hauser zur Gründung der Stiftung.

Das Anwesen des Bildhauers Erich Hauser in Rottweil: Ein einzigartiges Ensemble aus Kunst und Architektur in einer natürlich gestalteten Parklandschaft. Über 30.000 Quadratmeter misst allein der Park, in dem die Arbeiten Hausers in einen spannungsreichen Dialog mit der Natur und Architektur treten.

skultpgarten

Hier finden „offene Sonntage“ (an jedem letzten Sonntag im Monat von April bis September) statt und es werden den Besuchern ein facettenreiches Rahmenprogramm angeboten. Kenner und Freunde Erich Hausers führen durch den Park und die Kunstsammlung. Und unsere jungen Besucher können unter Anleitung von Künstlern und Pädagogen im Dialog mit den Plastiken malen, zeichnen, basteln und fotografieren. Neben wissenschaftlichen Vorträgen über Gegenwartskunst finden auch verschiedene andere kulturelle Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel die Ars-Nova-Konzertreihe des SWR2.

Quelle: http://www.kunststiftung-erichhauser.de/

Albi Maier – ein Maler aus dem Schwarzwald

Man muss den Schwarzwald mit den Augen sehen und im Herzen fühlen.

Der Schwarzwald ist die Wiedererweckung eines Gefühls.

Das ist sein Geheimnis.             Zitat: Ulrich Beer

Albi Maier – Schwarzwaldgemälde der besonderen Art

 

Eine Freundin hat mich auf einen Künstler aufmerksam gemacht, der im Schwarzwald wohnt und arbeitet. Seine Gemälde zeigen Schwarzwaldhäuser / Höfe / und Landschaften in einer besonderen Art.

Ich würde sagen der Schwarzwald wird in einer ganz eigenen Art dargestellt.  Ich war total fasziniert. Hier seine Vita:

Albi Maier

1952 | in Lenzkirch geboren, lebt in Titisee-Neustadt

1967 – 70  | Lehre als Maler

1970 – 72  | Lehre als Schauwerbegestalter

seit 1984  freischaffender Maler

1990  |  Schlüsselerlebnis und Kontaktaufnahme mit dem Werk und der Person Marcel Schaffner, Lehrer an der Kunstgewerbeschule Basel

2004  |  Einrichten eines Ateliers im alten Fernsehturm auf dem Feldberg, fortan Landschafts- und Wetterstudien

2014  |  Mitglied im VBKW

 

Quelle: http://www.albi-maier.de/albi-maier-gemaelde.html