Schlagwort-Archive: Plastiken

Der Skulpturenpark Waldfrieden

Eine sehr interessante Ausstellung findet derzeit im Skulpturenpark – Waldfrieden in Wuppertal statt:

Eine tolle Einrichtung die es sicher lohnt zu besuchen

Langer Donnerstag

In den Monaten von Juli bis September hat der Park an jedem Donnerstag bis 21 Uhr für Sie geöffnet. Nach dem Besuch haben Sie die Möglichkeit, den Tag im Café Podest ausklingen zu lassen, das bis 22 Uhr geöffnet ist.

HENRY MOORE – PLASTERS

9. April bis 9. Oktober 2016

Gips­skulpturen gelten häufig nicht als eigen­ständige Werke, sondern nur als not­wendige Vor­stufe zur Her­stellung einer End­fassung in Bronze. Auch Henry Moore (1898 – 1986) zerstörte anfangs viele seiner Gips­plastiken nach Fertig­stellung der Bronze­edition, um weitere Ab­güsse zu verhindern. Doch später änderte sich seine Ein­stellung und er bewahrte die Gips­fassungen seiner Skulpturen auf, die er als eigentliche „Originale“ ansah. Einige Skulpturen wurden sogar nur in Gips ausgeführt. Aufgrund der Empfindlichkeit des Materials ist dieser Teil von Henry Moores Oeuvre bisher jedoch kaum außerhalb Groß­britanniens aus­gestellt worden. Daher sind viele der Werke, die der Skulpturen­park nun mit Unter­stützung der Henry Moore Foundation zeigt, erstmals in Deutschland zu sehen.

 

Quelle:  http://skulpturenpark-waldfrieden.de/startseite.html

 

Mein kleines Töpfer 1 x 1

Willkommen in meinem Töpfer-Blog

Für Alle Kreativen und Mutigen die ohne viel Vorkenntnisse etwas Schönes erschaffen wollen. Mit den eigenen Händen ein kleines Wunder vollbringen, erzeugt doch viel Freude und Glück.

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Toskana – ein Traum

 

 

Rundreise durch die Toskana – Ein Traum wird wahr!

Schönheit und Kulturschätze des Landes kennenlernen, das war mein Ziel.

  1. Station – Volterra: spektakuläre Landschaft und ein ursprünglich erhaltenes Stadtbild haben mich beeindruckt. Die Stadt liegt auf einem 550 m hohen Bergrücken und ist heute das Zentrum der Alabasterverarbeitung. Kleine und große Kunstwerke entstehen hier:

 

 

 

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Keramik des Altertums

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Studiensaal – Neues Museum Berlin -Vor-u.Frühgeschichte

 

Geschichte der Keramik

Die Entwicklung der Keramik verlief parallel zur Entwicklung der Zivilisation. Wenn eine Zivilisation sich soweit entwickelt und beginnt sesshaft zu werden, um mit Landwirtschaft und Tieraufzucht zu beginnen, wird Keramik eine Notwendigkeit, um die Produkte zu lagern. Die wenigen Gefäße wurden in Handaufbau und offenem Grubenbrand hergestellt. Es war eine ideale Technik, denn es dauerte nicht lange und erforderte nicht viel Übung um es zu erlernen. Erst wenn eine Zivilisation eine kritische Bevölkerungsgröße erreicht hat, kommt es im Allgemeinen bei der Herstellung von Nahrung, Kleidung, Geschirr und anderen Aufgaben zu einer Spezialisierung im Interesse erhöhter Effizienz. Hier haben sich die Töpfer der Scheibe und dem Ofen zugewandt. Diese Werkzeuge vereinfachen die relativ schnelle und effiziente Herstellung haltbarer Ware. Erfordern jedoch eine lange Lehrzeit und viel Fachwissen.

Überall auf der Welt wo es Tonvorkommen gibt, wird seine Nützlichkeit immer dann entdeckt, wenn die menschliche Kultur die entsprechende Entwicklungsstufe erreicht hat.

Natürlich war noch nicht die Glasur entdeckt. Unglasierte Keramik war in der gesamten Geschichte fast immer der Standard und in vielen Teilen der Welt stellen traditionelle Töpfer weiterhin unglasierte Keramik her. Weil Glasuren relativ hohe Temperaturen erfordern, müssen sie in einem Ofen gebrannt werden, so dass die Keramik von landwirtschaftlichen oder bevölkerungsarmen Gesellschaften auch heute noch eher unglasiert ist. Die früheste Keramik in allen Regionen ist immer von Hand aufgebaut, und das Dekor  in den erdigen Farben von Tonengoben und Metalloxiden ausgeführt.

Das Polieren – das Glätten eines Gefäßes durch Reiben der Oberfläche mit einem glatten Gegenstand (heut mit einem Halbedelstein). Ein poliertes Gefäß ist weniger porös und daher besser für das Aufbewahren von Nahrung und Wasser geeignet. Eine polierte Oberfläche ist zudem attraktiv, fühlt sich sinnlich an und bietet einen glatten Untergrund für aufbemalte Dekore. Daher überrascht es kaum, dass überall auf der Welt polierte Keramik entsteht und dass die archäologischen Überreste vieler Zivilisationen uns vertraut erscheinen, wie z. B. die antike Keramik aus China oder der Mittelmeerregion (Ägypten, Mesopotamien, Griechenland) scheint in Form und Dekor fast stärker mit der Keramik der amerikanischen und afrikanischen Ureinwohner verwandt zu sein, also der mit der heutigen Keramik aus diesen Regionen. (Quelle: Sumi von Dassow)

Ein Beispiel archäologischer Funde aus dem Mittelmeerraum sowie Asiens – in der Sammlung im Neuen Museum Berlin – entdeckt auf meiner Berlinreise 2014:

Quelle:  http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/neues-museum/ueber-die-sammlungen.html

 

Ein weiteres Beispiel aus Nordamerika – Redpath Museum/Mc Gill University Montreal – Canada – entdeckt in 2009 auf meiner Reise durch Canada:

Die Sammlung World-Cultures enthält 17.000 archäologische und ethnologische Artefakte aus der ganzen Welt, außer der nordamerikanischen Ureinwohner, diese wurden im McCord Museum untergebracht.

Quelle: https://www.mcgill.ca/redpath/collections/ethnology/

 

Ein Beispiel der Frühgeschichte wie die Ureinwohner auf Gran Canaria – Ein Leben in Höhlen – entdeckt auf meiner Reise auf Gran Canaria 2008: